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                     Mannschaftskämpfe 2009 / 2010 - Verbandsliga Süd -

10. Runde !!!             RELEGATION gewonnen !!
                                  Oberursel II - Schachforum Darmstadt 4:4  nach Berliner Wertung Klassenerhalt  für Schachforum !

Das Schlimme ist nur, man hat kaum etwas dazu gelernt, da man diese Schwächen schon kannte !

 

 

 

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Rd 5, Brett 3: Zimmermann - Ebert, nach 39...exd4
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Rd 3,  Cors-Göbel
Nach 24...Kg7  hätte ich den scharfen Zug 25.f4 !  spielen müssen, der die schwarze Stellung zusammen mit der Drohung Ta7 taktisch aushebelt.
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Rd 5, Brett 6: Kettner - Cors, nach 15...Lb7
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Rd 4, Ambrosius-Cors, nach 24.b4

Rd 1: Spitz-Cors, nach 31.De2

Der diesjährige Saisonabschluss geriet im wahrsten Sinne des Wortes zu einem nervenaufreibendem Showdown. Als Vorletzter der Verbandsliga Süd profitierten wir von der Tatsache, dass es aus beiden Regionalligen nur drei Absteiger gab. Also mussten wir in Oberursel am 9.5. ein Relegationsspiel durchführen - nach Berliner Wertung ! Diese Feinwertung sollte uns retten, denn letztlich gewannen wir an den oberen Brettern häufiger als der Gegner. Am Ende stand es also 4:4 im Mannschaftskampf, aber 21,5:14,5 nach Berliner Wertung für uns. Knapper konnten wir den Klassenerhalt nicht gestalten.

 

Der Kampf selbst war ein Beispiel an Höhen und Tiefen, und mit vielen Fehlern

von beiden Seiten geführt. Meine Partie durfte ich eigentlich nicht verlieren -

aber was heißt schon ‚eigentlich’ !

 


 

 

 

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Unser erstes Schicksalsspiel in dieser Saison. Bei einer Niederlage wären unsere Chancen auf den Klassenerhalt nahe Null gewesen. So reichte es nach langen und spannenden Spielen am Ende, den Funken der Hoffnung weiter zu tragen - zumindestens bis in das nächste Schicksalsspiel !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang spielte an Brett 3 eine spannende Partie, obwohl er durchaus hätte verlieren

können. Anstelle von 40.Sd3 ! zog sein Gegner 40. Ld3 ? Und ließ sich von Wolfgangs

Ideen auch in der Folge beeindrucken. Wolfgangs Endspielbehandlung war einfach toll !

Und so sicherte er mit seinem Remis den entscheidenden halben Punkt zum Gewinn.

 

Zimmermann, Stefan 2032 - Ebert, Wolfgang 2055,  0,5:0,5

Kettner, Uwe 1844 - Cors, HF. 1875 0,5:0,5

 

In meiner Partie eröffnete ich seit langer Zeit einmal wieder mit Caro-Kann. Weiß wählte

Nach langer Überlegung den Panov-Angriff um nach weiteren vorsichtigen Zügen im

Damengambit zu landen. Sein Vortsoß d5, um den Isolani aufzulösen, endete in einer

Position mit gegenseitiger Zugwiederholung. Mein Qualitätsangebot wollte er zu Recht

nicht annehmen, und auch ich konnte nicht mehr auf Sieg spielen. Also Remis, nach

drei Niederlagen in Folge eine Trendwende ? Hoffentlich !

 

 

 

Auch in der 4. Runde hatten wir keine wirkliche Chance. In meiner Partie, eine  interessante Damenindische Eröffnung, kam ich sehr gut aus der Eröffnung heraus. Erst im nachfolgenden Mittelspiel verdarb ich meine guten Chancen auf ein Remis.

 

Ambrosius, Berthold 2033 - Cors, HF. 1875 1-0

 

 

 

Diesmal wäre durchaus ein Mannschafts-Remis, vielleicht sogar ein Sieg möglich gewesen, wenn ich meine Partie gewonnen, bzw. remisiert hätte, bei gleichzeitigem Sieg von Wolfgang (seiner Meinung nach hatte er durchaus den ganzen Punkt in Sichtweite.). Leider trat dies nicht ein und unser einziger Trost blieb, dass die Niederlage in Grenzen blieb.

 

Die anderen Spiele konnte ich nicht oft verfolgen können, aber sehr gut gefallen hat mir die Partie von Marcos Quintana am 8.Brett ! Vielleicht gelingt es mir ja noch, die Notationen des einen oder anderen Kollegen zu erwischen, so dass etwas mehr Farbe in meine Berichterstattung kommt ! So bleibt mir nur meine eigene Partie, im Ergebnis ein Trauerspiel, wenn ich auch in der  1. Halbzeit klar punkten konnte.

Letztlich fehlte die Gewinnidee und am Ende die Konzentration, womit sich alle guten Vorsätze in Luft auflösten. Wieder einmal habe ich mich selbst geschlagen und ich weiß nicht, warum mir das immer wieder passiert. Aber der Reihe nach:

 

Nach guter Eröffnungsbehandlung erreiche ich eine deutlich bessere Stellung, die ich nicht zu verwerten weiss. Das Übersehen 29.c4?? verwandelt den Plusbauern in einen Minusbauern und wahrscheinlich in eine Verluststellung. Nach einigem Hin und Her gelingt es mir, das Turmendspiel auszugleichen - um dann im entscheidenden Moment wieder zu patzen ! Insgesamt eine ärgerlich Niederlage, die ein Sieg hätte sein können, vielleicht sogar müssen.
Cors, HF. 1875 - Göbel, C. 2016 0-1

 

 

 

Auch unser zweiter Kampf - wieder gegen einen Durchschnitt von über 2100 - hat gezeigt, dass wir eigentlich nicht wirklich mithalten können. An den Spitzenbrettern (z.B. IM Klaus Klundt) ist die Luft sehr dünn und nach hinten heraus wird das Verhältnis nicht besser. 2,5:5,5, wenigstens ein Sieg von Frank Sawade - herzlichen Glückwunsch !
 

Mein Partie stand nach zwei unglücklichen Figurenbewegungen frühzeitig auf positionellem Verlust. Leider keine gute Leistung, das kann ich viel besser. Aber solche Spiele passieren auch. Das Schlimme ist nur, man hat kaum etwas dazu gelernt, da man diese Schwächen schon kannte !

 

 

 

Wir legten einen deftiger Fehlstart hin ! Unser lieber Schachfreund Wolfgang Kraatz hat einmal gesagt: „Bei 2,5:5,5 beginnt das Debakel !“ Eine 1:7 Niederlage hätte er sicherlich überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder als chaotisch bezeichnet ! Aber es kam, wie es kommen musste.


Eigentlich fiel nicht mehr auf, dass wir bereits in der ersten Runde mit nur sieben Spielern antraten. Unsere Spielerdecke ist und bleibt eng. Bleibt abzuwarten, was wir in den nächsten Runden reissen können. Auf jeden Fall bleibt noch viel Platz nach oben !

 

Spitzl, Philipp (1998) - Cors, HF (1875) 1/2-1/2  

 

Stellung nach 31.De2. Nach 31...Txc3 hatte ich den Damentausch gefürchtet, allerdings zu Unrecht. Nach 32.Te4 Tc1+ Le1 hat Schwarz dennoch etwas mehr vom Spiel. Der Damentausch 32.Dxe6 fxe6 ! Verschafft Schwarz noch bessere Möglichkeiten, da der Lf3 hängt und außerdem die Drohung Tc1+ unangenehm ist !

 

Bei mir kam eine Englische Partie/Mikenas aufs Brett. Diese Eröffnung hatte ich zuletzt gegen Malek in der Frankfurter Stadtmeisterschaft 2005 verloren. Wohl war mir nicht, zumal die schwarze Stellung recht gedrückt ist. Die modernere Behandlung dieses Systems geht mit 7...e5 weiter, aber ich scheine mich an 7...c5 fest gebissen zu haben.

 

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Runde 5:               SV Schachforum Darmstadt 1994 1 - SAbt TuS Dotzheim 2
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Runde 4:                SC 1961 König Nied 1 - SV Schachforum Darmstadt 1994 1
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Runde 3:                SC Ladja Roßdorf 1 - SV Schachforum Darmstadt 1994 5-3
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Runde 2:                SV Schachforum Darmstadt 1994 - SC Heusenstamm 2,5 -
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Runde 1:               SV Griesheim(DA) 2 - SV Schachforum Darmstadt 1994  7:1
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Runde 9:              SV Schachforum Darmstadt 1994 1 - Sges Bensheim 1931                    4:4
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Runde 6:             SK 1980 Gernsheim 1 - SV Schachforum Darmstadt 1994 1                  5,5:2,5

Das 2. Schicksalsspiel ging deutlich verloren, deutlicher als es unseren Spielanteilen entsprach. In den späteren Partieanalysen zeigte sich, dass wir durchaus mehr Punkte erreichen konnten. Aber in der 3. Halbzeit ist man ja bekanntlich immer klüger.Lesen wir doch einmal, was H.Bergmann kommentiert:

 

„Für Schachforum Darmstadt wird die Luft hingegen immer dünner. Nach der deutlichen 2,5:5,5-Niederlage im Derby beim SK Gernsheim stecken die Bessunger mitten im Abstiegskampf. Angesichts eines schweren Restprogramms kommt insbesondere der nächsten Partie beim SC Frankfurt-West eine hohe Bedeutung zu. Gegner SK Gernsheim hat hingegen mit dem ersten Saisonsieg den Anschluss ans hintere Mittelfeld hergestellt und hat jetzt gute  Perspektiven, den Klassenerhalt sicherzustellen...“

 

In meine Schwarz-Partie gegen Blasko Djondras kam eine typische „Igel-Stellung“ aufs Brett, die ich bis zum 20. Zug recht erfolgreich behandelte - dann bot er mir Remis an und mir schien es angebracht, dies auSgeglichene Stellung nicht zu strapazieren. Weiß steht immer recht kommod.

 

Djondras, Blasko 1986 - Cors, HF. 1875 0,5:0,5 (A30)

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Runde 7:             SV Schachforum Darmstadt 1994 1 - SC Frankfurt-West 1                       4:4

Wegen meiner Teilnahme am Séléstat-OPEN konnte ich diesmal nicht teilnehmen - und deshalb auch nichts verderben !

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Runde 8:             SG Turm Idstein 1 - SV Schachforum Darmstadt 1994                          1,5:6,5
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Diesmal lief alles  zu unseren Gunsten und wir konnten unseren zweiten Sieg einfahren, der uns in dieser Höhe doch überrascht hat. Nach dem Spiel keimte Hoffnung auf bei uns, auch wenn es eigentlich wie das Pfeifen im dunklen Wald war. Wie sollten wir den Abstieg verhindern ? Selbst ein klarer Sieg in der letzten Runde hätte uns nur bei Einem Remis bzw. Einer Niederlage von Gernsheim befreien können. Letztlich klappte es aber nicht..

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Hempel, Manfred 2087 - Cors, HF. 1875

1/2-½

 

Hier konnte ich nach dem Fehler 13.Ld2 ? mit 13...Lxf2+ einen Bauern gewinnen.  Leider habe ich es nicht gesehen - es ging auch noch nach 13...Sxe5 14.Dxe5. Allerdings ist zweifelhaft, ob Schwarz danach auf Gewinn steht. Aber - ein Bauer ist ein Bauer !

Das Remis gegen Bensheim war hart umkämpft, letztlich nutze es uns aber nicht mehr, es hätte ein 6:2 Kantersieg sein müssen, um die Mannschaft von Frankfurt West auf den zweitletzten Platz zu verweisen. Aber wer konnte schon ahnen, dass die Kollegen aus Frankfurt mit 7:1 in Gernsheim untergehen würden !?

 

So schlossen wir mit folgendem Tabellenstand die diesjährige Saison ab und mussten auf das kleine Wunder ‚Relegation’ hoffen.

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09.05.2010 - Relegation Verbandsliga   

 

Caoili, Arianne -   Baldy, Philippe 0:1
Sohl, Jan - Seehaus, Bernhard 1:0
Gries, Volker - Ebert, Wolfgang 0:1
Kuban, Günther - Eck, Mathias 0:1
Falk, Thomas - Sawade, Frank ½:½
Henzner, Reiner - Cors, Heinz-Friedrich 1:0
Kolompar, Josef - Schulze, Karl Friedrich 1:0
Nichols, Marc - Tucholke, Hans-Joachim ½:½

Henzner, Reiner (1931) - Cors, HF(1852)
1-0 (B17)

 

Nach 29.Lxb7 geriet ich auf die ‚Schiefe Ebene’ und verlor in der Zeitnotphase Haus und Hof. In dieser Stellung wäre 29...Sxd4 ! Eine gute Chance gewesen, das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Der Klassenerhalt ist geschafft ! Der 5:3 Sieg in der 9. und letzten Runde beim SC Springer Bad König hat uns in der Abschlusstabelle sogar noch den 7. Platz eingebracht. Jetzt können alle guten Vorsätze auch im nächsten Jahr weiterhin in der Verbandsliga Süd verwirklicht werden ! Ich selbst konnte in der letzten Runde wegen meiner Teilnahme am Sélestat Open nicht mitspielen. Hier können alle Ergebnisse nachgelesen werden: Ligabetrieb des Hessischen Schachverbandes

Die 8. Runde brachte uns im Heimspiel gegen SK 1980 Gernsheim unserem Minimalziel „Klassenerhalt“ näher, denn alle Bretter trennten sich friedlich mit einem Remis. Vor der letzten Begegnung gegen den Vorletzten SC Springer Bad König haben wir damit drei Mannschaftspunkte voraus und könnten uns sogar eine Niederlage leisten.

In der 7. Runde gegen SC 1961 König Nied I konnten wir mit einigem Glück ein Remis erkämpfen, was immerhin zwei Mannschaftspunkte Abstand auf den Vorletzten in der Tabelle bedeutet. Vielleicht die entscheidenen Punkte, wenn es in der letzten Runde zum direkten Vergleich in Bad König kommt.

In der 6. Runde traten wir in der Verbandsliga beim SV Oberursel II sogar an nur 6 Brettern an - eine große Peinlichkeit für diese Klasse ! Dennoch konnten wir die erwartete Niederlage in Grenzen halten. Das 3:5 aus unserer Sicht war aber nichts mehr als ein Achtungserfolg.

Verbandsliga Süd, Ergebnisse der 9. Runde                       

SK 1980 Gernsheim

-

SC 1961 König Nied

3,5-4,5

SC Springer Bad König

-

Schachforum Darmstadt 1994

3,0-5,0

SK Bad Homburg 1927

-

SV Oberursel 2

7,0:1,0

SG Turm Idstein  

-

SC Matt im Park Ffm

4,5-3,5

Obertshausen SV

-

SV Griesheim(DA) 2

4,5-3,5

1.

SV Oberursel 2  

17:1

49,5

2.

SK Bad Homburg 1927

16:2

41

3.

SG Turm Idstein

13:5

42,5

4.

SC 1961 König Nied

10:8

37,5

5.

SK 1980 Gernsheim

9:9

36

6.

SV Griesheim(DA) 2

7:11

35,5

7.

SV Schachforum Darmstadt 1994

7:11

34,5

8.

SC Matt im Park Ffm

7:11

30

9.

SC Springer Bad König  

2:16

29,5

10.

SC 1952 Obertshausen

2:16

24

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7.Runde Verbandsliga Süd

Cors, HF. 1897 - Perlitz, Sven 2017 1-0  (B33) VL Süd (7.6) 08.02.2009

Endlich ein Sieg - und was für einer !

In der 7. Runde gegen König Nied konnte ich am 6.Brett mit Weiß endlich den ersten Saisonsieg in der Verbandsliga verbuchen. Dieser Punkt war umso wichtiger, als er nach sechs Stunden Spielzeit auch das hart umkämpfte 4:4 und damit einen wichtigen Mannschaftspounkt im Kampf gegen den Abstieg sicherstellte.

Die Partie war von Anfang an von beiden Seiten auf einen scharfen Kampf angelegt, hatten wir doch vor zwei Jahren an der gleichen Stelle diese Eröffnung bereits einmal gespielt. Damals konnte ich meinen Gegner mit einen überraschenden Zug in der Eröffnung in Verlegenheit bringen, diesmal benötigte ich etwas mehr Mithilfe des Gegners. Unter der Voraussetzung, „gewinnen zu müssen“, erklären sich denn auch einige überscharfe, riskante und - fehlerhafte Züge ! Egal, es war eine sehr spannende Partie mit vielen interessanten Ideen und Wendungen.

M.Panic - HF Cors,

 nach dem 22.Zug von Weiß: 22.Tf4.

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1. Runde Verbandsliga Süd

Novak, Dr 2034 - Cors, HF. 1898 1-0 (E18) VL Süd (1.5) 14.09.2008

In der Partie gegen Novak wollte ich mit 12...a5 den Vorstoß b4 verhindern. Eine weitere Idee war, den Lc8 über a6 entwickeln und den Ta8 von der Deckung des Ba7 befreien.

In Wirklichkeit schafft dieser Zug aber langfristig nur Schwächen. Der Bb6 verliert eine wichtige Deckung. Der Vorstoß b4 konnte besser mit 12...Sc6 oder 12...Sa6 mit Entwicklung verhindert werden. Selbst ein Zug wie 12..Lc6 mit Befragung der Da4 ist denkbar.

12..a5 ist außerdem kein Entwicklungszug, so das Schwarz auch hier in Nachteil gerät.

Nach 12.Da4 war es angebracht, alle diese Dinge langfristig zu beurteilen und letztlich Entwicklungszügen den Vorzug zu geben.

Weitere Partien:

Kästle, Reiner 1975 - Cors, HF. 1897 1-0 D11 VL Süd (5.5) 07.12.2008

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Mannschaftskämpfe 2008 / 2009 Verbandsliga Süd

6.Runde Verbandsliga Süd

Panic, Milisav 2030 - Cors, HF. 1890 1/2-½ D02 VL Süd (6.4) 25.01.2009

Weiß hatte gehofft, mit 21.Dxe5 den Springer zu erobern, aber die anschließende Fesselung mit Tce7 bringt die Figur sofort zurück. Deshalb ist sein letzter Zug 22. Tf4 eher ein Verlegenheitszug als ein planvoller Angriffszug.

Anstatt mit 22...Sg6 den Turm zu befragen und anschließend die eingezwängte Stellung des Läufers auszunutzen, zog ich aber ängstlich 22....Ld7 mit dem Ziel, die Partie schnell auszugleichen. Schade, nach 22...Sg6 wären die akuten Drohungen und die statischen Stellungsmerkmale (Einzelbauer e3) Trümpfe für einen Sieg gewesen.

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Cors, HF - Perlitz,Sven

Nach dem 34.Zug von Schwarz De5  hätte ich die Partie mit einer „petite combinaison“ gewinnen können.  Welchen Zug musste man aber nach 24.Dxe5 fxe5 sehen ?

 nach 12....a5

Novak,Dr.-Cors

Mit 3 von 7 Punkten (vier Remisen, einem Sieg und zwei Niederlagen) blieb ich hinter meinen Möglichkeiten zurück. In entscheidenden Momenten fehlten mir die richtigen Ideen, mangels Erfahrung, zweimal auch in Zeitnot.

Besonders meine zweite Niederlage war tragisch, in der ich in einer deutlich überlegenden Position die Partie in hoher Zeitnot zuerst überzog und dann einzügig einstellte !

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Beague,Alexandre(1762)-Cors,HF(2016) 1:0            Stellung nach 45. Le2:

Auch in der Partie gegen IM Jean-Luc Roos (2300) hatte ich nach überstandener Eröffnungsphase Chancen, die Partie im Gleichgewicht zu halten. Hier waren es dann aber sowohl die knappe Bedenkzeit wie auch die mangelnde Erfahrung in Blitzpartien, die mich nach 75 Zügen und 4,5 Stunden zur Aufgabe zwangen.

 

Cors,HF (2016) - IM Roos, Jean-Luc(2300)  0:1

 

Auch in einer weißen Partie gegen den Drachenaufbau konnte ich meinen Gegner nicht bezwingen, obwohl ich dabei von meiner Partie gegen Kreiling (s.unten) profitieren konnte. Die weißen Ressourcen reichen wohl nicht aus – nicht für mich ! – um hier entscheidenden Vorteil zu erlangen.

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Das Turnier war wieder ein interessanter Kurzurlaub mit vielen kleinen Geschichten am Rande des Turniers. Mit insgesamt 96 Spielern (88 mit ELO-Wertungen) hatte das Open A Sélestat einen ELO-Schnitt von 2000, aber es spielten sehr viele junge und jüngste Altersgruppen („Junior“, „Benjamin“, „Cadet“, „Pupille“), die deutlich über ihren Leistungszahlen spielten – und entsprechend auch im Gesamtklassement abschnitten.

Link zum Open-Séléstat                                            Blick von Sélestat auf die Haute-Königsburg

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Turnier                             16ième Open International d'Echecs de Sélestat  du 5 au 8 mars 2009

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In meiner ersten Partie gelang mir gleich ein unwahrscheinlich tolles Übersehen ! Ich übersah  in der nebenstehenden Stellung ein Matt zwei Zügen ! Anstann mit 23.Dxf7+ und Dg8 Matt fortzusetzen, „zauberte“ ich mit 23.Lxf7+  und dachte, mit anschließendem 24.Le8 !! Einen tollen Zug gefunden zu haben ! Nun, die Partie wurde zwar gewonnen, aber toll war der Geistesblitz nicht !

In der 6. Runde tauschte ich in einer Drachen-Variante im Sizilianer den Läufer auf g7. Im Nachhinein hat sich dieser Abtausch als wenig wirksam erwiesen und ich verlor die Partie dann auch im Endspiel.

Der Läufertausch war nicht stellungsgerecht, besser wäre wohl The1 gewesen, um zumindestens in der e-Linie Druck zu erzeugen. Ein mutiger Zug war aber auch f3-f4 !

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Turnier                             Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft 2008

Archiv-Seite

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Meinen ersten Sieg fuhr ich in der 4. Runde als Schwarzer mit der Spanischen Partie ein - gegen 1692. Auch hier war von meiner Seite Sand im Spiel, ich hätte meine Chancen besser verwerten können.

 

5. Runde, Cors - Antonucci

 

Natürlich hätte ich jetzt noch ein gutes Ergebnis erzielen können, vor allem in der nächsten Runde, einer Sveschnikov-Verteidigung ! Mit Weiß spiele ich diese Eröffnung sehr gerne und fühle mich wohl. Schwarz vernachlässigte die Eröffnung und spielte ‚alles oder nichts’. Er bekam alles, weil ich nichts wollte ! Ich setzte an verschiedenen Stellen ängstlich fort, rechnete falsch und dann kam auch noch das Pech hinzu. Nicht wirklich, denn die Stellung war vorher verdorben worden.

 

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Stellung nach 21..e3.

Auf 22.fxe3 fürchtete ich 22..Sg3+ mit Mattdrohungen in der h-Linie nach dem Schlagen hxg3. Gespenster !

Cors, HF. (1992) - Antonucci, Niclas (1805)

0-1 (B33)

 

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Stellung nach 29.Dxa6

Ich hoffte auf den Rückzug 29..Tc7 wonach ich mit 30.Sxe7 Txe7 31.Dxd6 f5 32.Dd8+ Kf7 33.Lh5+ !! gewinnen wollte.

Aber der einfache Zwischenzug 29..Dh4! riss mich aus allen Träumen !

Dann durfte ich aber doch noch einmal jubeln - gegen ELO 1800. Immerhin. Mit Caro-Kann wollte ich nur Ruhe auf dem Brett, aber es dauerte nicht lange bis es wieder Krawall gab. Mein Gegner zwang mir ein Spiel mit heterogenen Rochaden auf , das letztlich durch den Bauernvormarsch in der Halbmitte (neuer Begriff !) entschieden wurde. Auch verteidigt Weiß sich nicht optimal und er schafft es auch nicht, eine Gegeninitiative aufzubauen. Gut für mich und mein angeschlagenes Schach-Ego.

 

<------ In dieser Stellung schaffte ich es doch tatsächlich, den Gegner mit einem drittklassigen Zug zur Aufgabe zu zwingen. Aber wenn der Wurm einmal drin ist, hat das Holz nichts zu lachen !

 

Stellung nach 26. Sxg3

Der Bauerngewinn mit 27....Dxh4 schien mir nach 28. Se4 nur langfristig zu gewinnen, deshalb entschloss ich mich zu 27..Lxg3 ?. Rchtig war statt dessen der sofort entscheidende Zug 27...Tg8 !, die logische Behandlung einer offenen g-Linie.

In der Partie reagierte mein Gegner allerdings noch schlechter und gab einen Zug später sogar (verfrüht) auf !

 

Stellung nach 28....Le4 !

Der weiße Läufer ist kreuzgefesselt. Die Stellung ist objektiv verloren für Weiß, auch wenn er noch einige Mogelchancen besitzen mag.

 

Houze, Viktor (1800) - Cors, HF. (1992) 0-1 (B17)

 

Damit blieb nur noch die Schlussrunde, um wenigstens 50 % zu erreichen. Aber auch hier gelang es mir nicht, den Skandinavier zu knacken, auch nicht mit unorthodoxen Mitteln.  Es blieb bei einem zwar sicheren, aber unbefriedigendem Remis. Mit 3 Punkten aus 7, dazu noch gegen einen deutlich geringeren ELO-Durchschnitt, war es für mich ein enttäuschendes Ergebnis.  

 

Das Fazit insgesamt ist aber viel freundlicher, waren es doch wieder spannende und abwechslungsreiche Tage, ich freue mich schon auf das nächste Jahr !  .

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Karneval in Séléstat ! Das Wahrzeichen der Stadt blieb zwar unverkleidet, aber ansonsten herrschten die Jecken, die Elsässischen, am Wochenende.

 

Ganz andere Jecken tummelten sich in den Salles Sainte-Barbe ! Schachspieler nämlich, die auch unverkleidet ihrem geheimnisvollem Metier nachgingen. Nicht immer erfolgreich, was diesmal besonders auf meine Ergebnis zutraf. Mit nur drei ärmlichen Punkten von sieben möglichen bekam ich ordentlich auf die (Papp)Nase gehauen - und dazu noch gegen eine überwiegend ‚leichtgewichtige’ Gegnerschaft.

 

Irgendwie war ich in diesem Jahr dem kompakten Schachprogramm mit jeweils zwei Partien am Tag und mit einer Schlussrunde am Sonntag nicht ganz gewachsen. Von Anfang an lief alles ziemlich unglücklich.

 

Aber der Reihe nach, zuerst einmal für Interessierte die  WEB-Adresse des Turniers, falls er sich für das Gesamtergebnis interessiert:  Open-Séléstat

 

Bereits in der 1. Runde gegen die junge sympathische Julie Fischer, die mit ELO 1714 als „Benjamin, féminine“ gemeldet war, wurde ich schwer ausgebremst ! Anstatt mit einer taktischen Zugfolge ihren schwarzen Skandinavier auszuhebeln, gelang mir das Kunststück, mich ins Remis retten zu müssen. Hier war die Stellung, die nach 11....0-0-0 in der Partie Cors-Fischer entstanden war:

 

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Natürlich fällt hier die Fesselung des schwarzen Springers auf e5 auf, und was ist natürlicher, als diesen Umstand auszunutzen !?  Und welches schachliche Leichtgewicht käme da nicht auf die Idee, nach 12.Sxe6 Dxe6 mit 13.Te1 den Springer erneut zu fesseln, diesmal mit dem Turm ?! Gesagt, gezogen - in den Müll gegriffen denn nach der frechen Erwiderung 13...Sxd3 ! Bekäme Schwarz für seine Dame nach 14. Txe6 den Läufer mit Sd3xf4 und - da jetzt ja die Dame auf d1 vom Turm auf d8 angegriffen ist - auch noch den weißen Turm auf e6 ! Drei Figuren für die Dame sind ein zu stattliches Entgelt. Da es leider keine Variante gab, die zum erfolgreichen Damengewinn für mich führte, musste ich klein beigeben und nach 13...Sxd3 ! Den Springer mit 14.cxd3 zurücknehmen. Im nachfolgenden Spiel konnte ich froh sein, Remis zu erreichen, denn Julie war immer ziemlich auf Ballhöhe !

Aber des Rätsels Lösung bestand in der Tatsache, dass Weiß mit zwei Ablenkungsmanövern mindestens eine Qualität gewinnen konnte. Dafür musste allerdings der schwarze Turm auf d8 als Sorgenkind ausgemacht werden, trotz der vielen Figuren, die ihn zu schützen scheinen.

Schade für mich, Glück für Julie !

 

Hier die ganze Partie:

Cors, HF.(1992) - Fischer, Julie (1714) ½ ( B01)  

12.Lxe5 ! Dxe5 13.Sc6 !!
    a) Txd3      14.Sxe5 Txd1 15.Taxd1 +-
    b) bxc6 ?? 14. Lxa6+ Kb8 16.Dxd8  +-

 

Und Weiß sollte in beiden Fällen gewinnen.

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In der 2. Runde gab es für mich eine erste Niederlage, fast schon „standesgemäß“  gegen ELO 2100. Mit einer Ungenauigkeit wollte ich die Initiative in der d-Linie ergreifen, musste aber feststellen, dass ich damit die Stellung misshandelt hatte. Der Rest war übersichtlich.

 

Ricter, Jean-Paul (2100) - Cors, HF. (1992) 1-0,  B10

 

In der 3. Runde verliere ich mich im Varianten-Gestrüpp des komplizierten Paulsen-Systems. Hausaufgaben nicht gemacht - könnte man sagen.  Schwarz wählt die Variante mit 8..Lb4. Dieser Zug übt Druck auf das Zentrum aus. Die Theorie schreibt jetzt 9.Sa4 vor. Dieser Zug soll die Schwäche des Feldes b6 und gleichzeitig die wackelige Läuferstellung auf b4 aufdecken. Der Bauer e4 kann jetzt nicht gut genommen werden.

Natürlich war damit eigentlich noch nichts verloren, aber in der Folge überschätzte ich meine Chancen auf den schwarzen Feldern und kam folgerichtig unter die Räder - gegen 1801 natürlich ein Ruhmesblatt. Aber es sollte ja noch schlimmer kommen !
Cors, HF. (1992) - Bellachene, Rayane (1801) 0-1 (B49)

Cors - Bellachene,Rayane

(Stellung nach 8...Lb4)

 

Wenigstens bot das Beiprogramm einige Abwechslungen, die den Frust auf den 64 Feldern etwas vergessen liessen. Zum Beispiel das Restaurant-Programm oder die malerische altertümliche Stadtkulisse, die immer wieder zu kurzweiligen Spaziergängen einlädt.

Wer Lust und Zeit hat, kann auch andere Sehenswürdigkeiten von Séléstat entdecken, zum Beispiel die Humanistische Bibliothek. Im Stadtführer heißt es dazu:

„Das Elsaß besitzt drei grosse Schätze: Das Münster in Straßburg, den Issenheimer Altar in Colmar und die Humanistische Bibliothek in Séléstat.

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Frankreich                           17ième Open International d'Echecs de Sélestat  vom 18.-21.2.2010
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                     Mannschaftskämpfe 2010 / 2011 - Verbandsliga Süd -

Nach der letztjährigen Hängepartie in Sachen Klassenerhalt, sollte diese Saison nicht ganz so nervenaufreibend werden. Natürlich ist oft der Wunsch der Vater des Gedankens. Aber diesmal gingen die kühnsten Wünsche bereits in den ersten beiden Runden in Erfüllung ! Gegen Langen und Bensheim wurden zwei knappe 4,5:3,5 Siege eingefahren, so dass wir mit erstaunlichen vier Mannschaftspunkten optimistisch in die Zukunft sehen könnten.

 

Hier geht es zur aktuellen Tabelle und Mannschaftsaufstellung:


In dieser Saison helfe ich nur als Ersatzspieler aus. Trotz unserer Verstärkungen Steve Schiffer und Christian Müller ist die Chance aber groß, dass ich aushelfen muss. Dass ich in den ersten beiden Runden wegen anderer Termine nicht antreten konnte, war aber keine große Schwächung (!), denn immerhin gab es zwei Siege ! Dafür durfte ich in der 3. Runde im Auswärtsspiel gegen die SF Dettingen antreten.

 


 

 

 

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Runde 9:      SV Schachforum Darmstadt 1994  - SC Ladja Roßdorf                                                                    4 :4

Tatsächlich konnten wir den 5. Platz in der Tabelle verteidigen, wenn auch nur nach spannendem Kampf. Die Ergebnisse:
 

Seehaus, Bernhard - de Visser, Leon  ½:½ Eck, Mathias - Kroder, Johannes ½:½ Ebert, Wolfgang - Galkin, Wladislaw 1:0 de Reuter, Uwe - Kunin, Leonid ½:½ Schiffer, Steve - Meyer, Christian ½:½ Sawade, Frank - Tran, My Linh 1:0 Grimm, Julius - Held, Carsten 0:1 Cors, Heinz-Friedrich - Schmalhorst, Sophia 0:1

 

Leider habe ich auch einen versöhnlichen Saisonabschluss verpasst. In der „dritten halbzeit“ gewinnt man natürlich so manche Partie, aber die Wahrheit zeigt sich dennoch unverblümt. Wieder eine unnötige Niederlage, wieder zu wenig Geduld. Aber sehen sie selbst:

 

  

 

 

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Gernsheim                         Claus-Köpke-Gedächtnisturnier in Gernsheim  14.-16.01.2011
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Das 5-rundige Wochenend-Turnier mit normaler Bedenkzeit in Gernsheim  passte gut in meinen Terminkalender, besonders, da man dafür keinen Urlaubstag einplanen musste. Gernsheim liegt in meiner Nähe und so konnte ich sogar mittags zwischen den Runden nach Hause fahren und die  häusliche Kantine benutzen.

 

Mit 24 Teilnehmern war das Feld eher unspektakulär, für meine Spielstärke relativ ausgeglichen. Es kam natürlich, wie es kommen, musste, mit nur einem Sieg, einer Niederlage und drei Remis landete ich schließlich nur auf Platz 11 (gesetzt auf Platz 8) und rerbesserte mich doch tatsächlich um ganze 6 DWZ-Punkte auf 1809. Kein wirklich großer Trost ! Eigentlich hatte ich auf mindestens drei Turnierpunkte gehofft.

 

Meine Partien waren recht interessant, allerdings fehlte es mir wohl etwas an Aggressivität.  Auch meine Sizilianischen Abenteuer gelangen mir nicht, z.B. In der zweiten Runde gegen Igor Zuyev, dem späteren Turniersieger.

   

Aus der Modernen Behandlung des Drachensystems mit frühem g6 wurde eine Variante des Klassischen Systems, Nach 12...Tfc8 begann die entscheidende Phase der Partie, die ich gleich mit der falschen Idee 13.Lf3 ? einleitete. Stattdessen hätte der Zug 13.f5, den ich mit Dd3 und f4 vorbereitet hatte, zu einem vorerst ausgeglichenem Spiel geführt.

 

Cors, HF(1804) - Zuyev, Igor (2246) B73
Claus-Köpke Gedächtnisturnier (2.1) 15.01.2011

 

 

Weitere Informationen können direkt beim SV  Gernsheim nachgelesen werden:

 

Link zur Homepage SK 1860  Gernsheim

 

 

 

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Turnier                                      7. Niebelungen Open in der Paternus-Schule in Worms-Pfeddersheim    29. 10.-1.11.2010
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„IM Alexandre Danin hebt Nibelungen-Schatz“   titelt Chessbase in seinem ausführlichen Bericht mit                                                                                                               vielen Fotos. (Chessbase-Artikel)

 

Wieder einmal vier Tage ‚Schach Pur’  !  Sehr gute Spielbedingungen, hohe Teilnehmer zahl und vor allem: sehr gute Verpflegung am Rande des Turniers durch die vielen Helfer. Kuchen vvm Feinsten !  Erwähnt werden muss allerdings noch, dass es mir fast gelungen wäre, den ‚harten Meldetermin’ vor der ersten Runde zu verpassen ! Ca. 45 Minuten im Stau vor der Wormser Brücke („..un dabei habn mer doch zwee !“ - war ein lockerer Kommentart ). Dir Orientierungsfahrt durch Worms nach Pfedersheim glich einem Glücksspiel, aber letztlich reichte es noch - gerade so !

 

Um es kurz zusammen zu fassen, mein Ergebnis mit 4 aus 7 Punkten lag eigentlich in meinem Bereich („50 % plus X) , aber bei der doch im DWZ-Schnitt leichteren Gegnerschaft hätte ich höher punkten müssen. So rutschte ich letztlich wieder um 8 Punkte auf magere DWZ 1804 wieder ab.  C’est la vie - dafür hat es Spaß gemacht und - ich habe natürlich wieder viel gerernt !

 

Zum Beispiel, dass die Eröffnung zu einem sehr hohen Prozentsatz für den Ausgang einer Partie verantwortlich ist !  Als wenn ich diesen Allgemeinplatz nicht schon vorher gewusst hätte ! Aber immer wieder tun sich Eröffnungslücken auf, die wie Tretminen in die Stellung platzen. Und wenn man dann wirklich einmal den Mainstram oder eine gültige Nebenvariante trifft, dann versagen die schachlichen Fähigkeiten im Mittel- oder Endspiel. Aber der Reihe nach, einiges lief durchaus besser als früher, z.B. Meine e4-e5 Partien, drei an Zahl, die ich alle gewinnen konnte. Warum ?! In zwei Partien kannte ich die Eröffnung und konnte sie erfolgreich anwenden. Beidesmal mit Weiß im Zwei-Springerspiel. Der agressive, frühzeitige Vorstoß d5 kann nicht Gefallen und bereitet Schwarz bei korrekter Erwiderung nur Probleme.

 

 

 

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Hier die Stellungen nach  1.e4 e5 2.Lc4 Sf6 3. d3 d5 4.exd5 Sxd5 5.Sf3  Sc6 6.0-0 Lg4  7.Te1  Schwarz hat Probleme mit seinem e-Bauern.

Meine zwei Partien in Worms hierzu sehen Sie
hier.  

 

Leider war ich in den zwei Verlustpartien nicht auf der Höhe der richtigen Eröffnung - obwohl ich es eigentlich wissen musste ! Aber dafür habe ich auch zu wenig Spielpraxis und ‚standing’. In beiden Partien hatte ich durchaus meine Chancen.

 

Vor allem in der 7. Runde konnte ich durch ein grobes Versehen meines Gegners in hoher Zeitnot noch einmal ‚zurück kommen’. Leider habe ich die entscheidende Remisidee nicht gesehen, wohl auch deshalb, weil ich nicht mehr an diese Chance geglaubt hatte und innerlich die Partie eigentlich schon abgehakt hatte - was man ja nie tun sollte !

 

 

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Diagramm links:

 

Schwarz hatte Sekunden vor der Zeit-kontrolle gerade noch seinen 40. Zug gemacht - aber was für einen !
40...Tf6 ? Natürlich mit der Drohung Tg6 !
Nach 41.d5 ! mit Dame- und Turmangriff konnte ich noch Verwicklungen schaffen, die den Ausgang der Partie wieder spannend machten. Mit dem Zug 46.Tc7-c3  wäre es Schwarz schwer gefallen, einen entscheidenden Vorteil nachzuweisen  (Diagramm rechts).

Da ich diese Chance verpasste,  konnte Schwarz noch gewinnen.

 

Alles in allem waren es vier zwar anstrengende aber interessante ‚Schachtage’ mit sympathischer Turnieratmosphäre.

 

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41. August-Kümmel-Gedächtnispokalturnier 2010                                                  

Ist es Nostalgie ? Oder einfach nur Sehnsucht nach dem eigenen Vereinsflair, die Anteilnahme am inzwischen stark ausgedünnten Spielermaterial oder einfach nur Lust auf Schach ? Wahrscheinlich von allem ein wenig. Die Teilnehmerzahl hat immerhin „Dreizehn“ erreicht, an Attraktivität hat dieses Turnier also nicht weiter zugenommen. Außerdem zieht es sich wie gehabt fast über ein halbes Jahr hin !

Hier die Teilnehmerliste:

 

TlnNr Teilnehmer Titel TWZ Attr. Verein/                                 In der 1. Runde gelang mir mit Schwarz ein relativ

1. Wiesmeier, Andreas 1063 Schachforum DA                        leichter Sieg gegen Ferdinand Frantz.

2. Schröder, Oliver 1753 Schachforum DA

3. Schneider, Hermann 1508 Schachforum DA                   

4. Kalmbach, Rainer 1667 Schachforum DA

5. Müller, Alexander 1394 Schachforum DA                            In der 2. Runde passierte genau das, weshalb mir diese  

6. Cors, Heinz-Friedrich 1850 Schachforum DA                       vereinsinternen Turniere suspekt sind: mein Gegner trat trotz

7. Rothermel,Tim 1629 Schachforum DA                                 vorheriger Abstimmung nicht an. Ein kampfloser Punkt

8. Liebert, Monika 1069 Schachforum DA                                befriedigt aber nicht wirklich.  

9. Fuchs, Andreas 1476 SC Ober-Ramstadt

10. Lantsman, Solomon o.V.                                                  Hier können Sie alle bishrigen Partien nachspielen.
11. Kaniak, Kris 1702 Schachforum DA     

12. Frantz, Ferdinand 1620 Schachforum DA                           Partien Kümmelpokal 2010

13. Schulze, Karl-Friedrich 1887 Schachforum DA

14. spielfrei

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Kümmelpokal, 1. Runde

M-Liebert-O.Schröder

Stellung nach 17...Tc7 ??

 

In der nebenstehende Partie aus der 1. Runde zwischen Oliver Schröder und Monika Liebert hätte es für Oliver ein unschönes Erwachen geben können !

 

Mit 18.Dxd4 !! Anstelle von 18.b3 ? Hätte Monika eine ganze Figur einsacken können !

 

Rücktritt !
 

Und schon ist das Turnier für mich zuende ! Auch in der 3. Runde wollte mein Gegner in letzter Stunde mit schlechter Begründung verschieben ! Um ehrlich zu sein, ich habe die Nase voll von diesen lustlosen Schach-Adepten, die mehr oder weniger motiviert zwischen Folklore und Liebhaberei ihr Hobby verrichten ! Man braucht fast immer zwei Termine, um ein Spiel durchzuführen.

 

Diese Schach-Kultur ist nicht die meine !

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Turnier                             Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft 2010

In diesem Jahr konnte ich zur 2. Runde nicht antreten, das Spiel wurde in gegenseitigem

Einvernehmen Remis gewertet.

Hier ein kurzer Zwischenbericht, auch wenn es aus meiner Sicht keinesfalls ein Erfolgsstory ist:

 

1. Runde

Eine relativ einfache Aufgabe, gegen denselben Gegner wie im letzten Jahr, allerdings diesmal mit Weiß.

 

 2. Runde

Wie oben berichtet Remis.

 

3. Runde

Bauernverlust im Doppel-Turmendspiel, vielleicht unnötig, aber auch in schwieriger Stellung.

Sicherlich war ich in der Nimzowitsch Eröffnung nicht im Bilde und hatte auch Probleme mit den französischen Stellungsbildern, aber letztlich war es durchaus ein knappes Ergebnis gegen einen starken Gegner.

4. Runde

Eine wirklich unnötige Niederlage. Die Stellung war nach meiner etwas riskanten Eröffnungsbehandlung im dynamischen Gleichgewicht. Durch den falschen Abtausch und weiteren dummen Zügen (Müdigkeit ? Relative Zeitnot ? ) gerate ich auf die „Schiefe Bahn“ und verspiele in Zeitnot auch noch leichtsinnig die letzten Chancen auf ein Remis.
 

5. Runde:

Mit 1,5 aus 4 musste ich unbedingt gewinnen, um schlussendlich noch mindestens 50% erreichen zu können. Mit Weiß gegen den Eberstädter Dieter Frank (in Eberstadt habe ich meine „Hessische Schachlauf“ 1973 begonnen !) rechnete ich mir einiges aus. Allerdings wollte ich auch nicht zu ungestüm zu Werke gehen. So wurde es eine nette Partie, die ich mit einer Qualität mehr letztlich sicher nach Hause spielte - allerdings sah es nach der Eröffnungsphase nicht nach einem große weißen Vorteil aus.

 

6. Runde:

Wieder einen rabenschwarzer Tag für mich ! Die ziemlich passive Aufstellung im 3-SpringerSpiel mit 3...g6 brachte mir wieder nur Ärger ein. Mit Mühe und der großen Mithilfe des Gegners Remis ergattert in einem Springerendspiel mit Minusbauern.

 

7. Runde:

Und wenn man glaubt, es kann nciht schlimmer kommen, kommt es schlimmer ! Nachdem ich den entscheidenden Schlüsselzug verpasste, machte mich mein junger Gegner nahezu nieder. Sehr peinlich !

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder ist ein Jahr um und ich trete montags nach der Arbeit die anstrengenden Weg nach Kalbach an, zur „Frankfurter Stadtmeisterschaft“. Für mich fast schon ein Kultereignis, auch wenn mich die Müdigkeit am Brett häufig böse Überraschungen bereitet. Aber das geht sicherlich vielen anderen Spielern ebenso. Also schraube ich meine Erwartungen herunter und freue mich an dem pünktlichen Spielbeginn und der sehr guten Turnieratmosphäre. Dazu eine immer kompetente und klare Turnierleitung mit sehr schneller Internet-Unterstützung unter folgendem Link:


Offene Frankfurter Schach Stadtmeisterschaft 2010

 

Die Spielstätte im Freizeitzentrum in Frankfurt Kalbach (Am Martinszehnten, direkt am Bad Homburger Kreuz)

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Anstelle des übereilten Bauergewinn 19...Lxh4 ? Hätte ich hier sehr gute Gewinnchancen mit 19...Dd5 ! ehalten können. Die Dame steht zentral und wirkt optimal an der Verteidung mit und stellt gleichzeitig mehrere Drohungen auf. So ist z.B. der Bauernvorzug f3-f4 sofort nicht möglich.

 

So hätte es weiter gehen können...

(Variante)

 

Mager-Cors

 

So endete das diesjährige Frankfurter Turnier für mich mit aber anstatt mit  bescheidenen 4 aus 7 Punkten nur mit desaströsen 3 aus 7 und einem Verlust von 41 DWZ-Punkten !!

 

Dennoch, es hat immer Spaß gemacht, und für mich ist schließlich „das Spiel das Ziel“ - auch wenn man nicht gerne verliert.

 

Im nächsten Jahr werde ich wohl wieder dabei , wenn die Gesundheit mitspielt.

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  4er-Pokal:                                                    Sieg im Bezirks 4er-Pokal !!

Die Ergebnisse im einzelnen (Die Ergebnisse der Blitzpartien an zweiter Stelle):

Fritsch, Markus - Seehaus, Bernhard (1/2; 1/2)

Eck, Mathias - Dankesreiter, Arne (1/2; 1:0)

Cors, HF - Diehm, Alexander (1/2; 1:0)

Quintana, Marcos - Härtel, Vanessa (1/1; 0:1)

 

Meine Partie gegen Alexander Diehm konnte ich nach zähem Endspiel Remis halten, nachdem ich in der Eröffnung wieder einmal ‚improvisiert’ hatte. Rechts die Schlussstellung nach 53...g2. Wir hatten beide noch ca. 5 Minuten in der Nachspielzeit als Alexander Diehm mir hier Remis anbot, in Erwartung des starken Zuges 53.Tc7 + nebst Txb7. Spätere Analysen zeigen aber, dass die Chancen für Weiß nicht zum Sieg reichen. In hoher Zeitnot könnten beide Parteien auch leicht daneben greifen. Hier die ganze Partie:

 

Cors, HF. (1875) - Diehm, Alexander (1950) 0,5:0,5  (B32)

 

In der anschließenden Blitzpartie konnte ich mich mit den schwarzen Steinen durchsetzen, die Entscheidung fiel letztlich durch Zeitüberschreitung meines Gegners, allerdings bereits in verlorener Stellung.

 

Diehm - Cors 0-1 (A40)  4er-Pokal/Blitzentscheidung

 

Halbfinale !

Nach einem Freilos in der 1. Runde, einem knappen Sieg gegen SC Rödermark gelang uns am 28.01.2010 - sozusagen als Saisonauftakt - ebenfalls ein knapper Sieg gegen den TEC Darmstadt I. Wir (Schachforum DA I) mussten ohne unser 1. Brett, Bernhard Seehaus, auskommen. Den Sieg stellten wir an den Brettern 2 und 4 sicher, nachdem wir zwischenzeitlich 1,5:0,5 hinten lagen. Die Ergebnisse: Metz-Eck 1:0, Dr.Nederveld-Cors 0:1, Gutjahr-Quintana 0,5:0,5, Freund-de Reuter 0:1.

 

Meine Partie war eigentlich eine Neuauflage des letzten Kampfes, ebenfalls an gleicher Stelle. Damals ging die Partie Remis aus, der Mannschaftskampf endete 2:2 und wir verloren nach Losentscheid.

 

Nederveld, Dieter 1929 - Cors, HF. 1875 0-1 A45                      Stellung nach 32...La6 !

 

Ohne diese Möglichkeit wäre die Stellung wohl im Gleichgewicht gewesen, so wirken die schwarzen Angreifer aber optimal zusammen.

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Finalsieg im Forstmeisterhaus !

 

Das Finale gegen den SC FK Babenhausen konnte an Spannung nicht mehr überboten werden. Nachdem alle vier Partien nach teilweise spannenden Endspielen Remis endeten, mussten die anschließenden Blitzpartien die Entscheidung bringen. Hier hatten wir letztlich mit 2,5:1,5 die Nase vorn.